Auszeichnung für das Stiftungsdorf Rönnebeck

©Bremer Heimstiftung, Fotograf: Martin Rospek
©Bremer Heimstiftung, Fotograf: Martin Rospek

PRESSEMITTEILUNG

BUND und „Umwelt Unternehmen“ haben dem Haus der Bremer Heimstiftung das Siegel „Ort der biologischen Vielfalt“ verliehen, denn: Mit verschiedenen Maßnahmen im Stiftungsdorf Rönnebeck wurde mehr Lebensraum für Pflanzen, Kleintiere und Insekten geschaffen.

„Noch ist nicht alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagt die dortige Hausleiterin Annabell Karbe, „doch es geht Schritt für Schritt voran.“ Davon haben sich Martin Rode, Geschäftsführer des BUND Landesverbands Bremen, und Martin Schulze, Leiter der Geschäftsstelle „Umwelt Unternehmen“ – einer gemeinsamen Initiative der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau sowie der RKW Bremen GmbH –, selbst überzeugt. Am 9. Dezember überreichten beide nicht nur die Urkunde „Orte der biologischen Vielfalt“, sondern nahmen in Augenschein, was zur Auszeichnung führte und wo weitere Kleinbiotope auf dem Areal entstehen sollen. Zu sehen gab es zum Beispiel eine erste Wildblumenwiese, geschützte Laubhaufen, eine Totholzhecke, Insektenhotels und Dachbegrünungen. „All das trägt zum Erhalt von Flora und Fauna im urbanen Raum bei und wurde von Akteuren hier vor Ort realisiert. Für mich ist das nicht nur bemerkenswert, sondern besonders wertvoll. Was man selbst mit geschaffen hat, dafür setzt man sich ein. Die Tiere und Pflanzen in Rönnebeck werden davon profitieren“, befand Martin Rode.

 

Annabell Karbe, die das Projekt mit Herzblut begleitet, kann das nur unterstreichen. In den vergangenen Wochen erfuhr sie viel Unterstützung: Ein Team des BUND hatte im Vorfeld Vorschläge für mögliche Maßnahmen erarbeitet; Menschen im Haus und aus der Bremer Heimstiftung halfen bei der Umsetzung einiger dieser Empfehlungen. So sind vorhandene und neu erstandene Insektenhotels von einem Mieter im Stiftungsdorf Rönnebeck aufgearbeitet worden, damit sie beste Voraussetzungen für eine gute Besiedelung bieten. Die Herbergen sollen genau wie fünf Nistkästen für Fledermäuse noch im Dezember aufgehängt werden. Annabell Karbe: „Wir beobachten dann, wie das Angebot von den Tieren angenommen wird und entscheiden anschließend, ob wir es erweitern.“

 

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Bild rechts oben: Freuten sich über die von Martin Schulze (l.) und Martin Rode (2.v.l.) verliehene Auszeichnung: Annabell Karbe und Jens Rosiak, Leiter Außenanlagen bei der Bremer Kontor GmbH, ein Tochterunternehmen der Bremer Heimstiftung.  

 

Kontakt

Torsten Stadler

Geschäftsstelle  Umwelt Unternehmen
c/o RKW Bremen GmbH
Martinistr. 68
28195 Bremen

Telefon: 0421 – 32 34 64-22
Fax: 0421- 32 62 18
E-Mail: stadler@uu-bremen.de
Internet: http://www.umwelt-unternehmen.bremen.de/

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